Page 12 - November 2018
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           keepCHooGLIN’

           Inspiriert  von  Compilations  wie  Country  Got  Cane  –  grandios.  Delbert,  I  love  you!),  Levon
           Soul, Delta Swamp Rock oder Country Funk wird  Helm (Take Me To The River – yes), Little Feat
           auf Keep On Chooglin' ein musikalischer Eintopf  (oh yes!), O.V. Wright (Hi Records super Southern
           gekocht, der allerdings noch um einiges schmack-  Soul-Groove), Dr. John (höllisch funky) und Paul
           hafter  ist,  als  die  eben  erwähnten  Sammlungen.  Butterfield's  Better  Days  (Clavinet  galore).  Mit
           Die  Zutaten  sind  Cozmic  Boogie,  Deep  Fried  Stolz  geschwellter  Brust  kann  ich  sagen:  das  ist
           Gumbo  Rock,  Swamp  Grooves,  Country  Soul,  das  vielleicht  beste  KOC-Volumen  bis  dato.
           White Line Fever, Southern Funk, Greasy Blues  Meine Meinung. Jedenfalls. (rh)
           und mehr. Zeitlich geht es hier um die Phase von  Keep on Chooglin' –
           zirka 1968-1974, als Funk noch Groove bedeutete  Vol. 14/Mississippi Kid              7,95
           und nicht „dicker Daumen“. Vorher hatte man das  CD. Eine nicht versiegende Quelle an guten Tunes
           noch nicht drauf, danach geriet der Sound oft zu  zwang mich quasi dazu, ein neues Volumen anzu-
           slick und poliert. Mit oben genannten Compis gibt  gehen.  Dieses  Mal  ein  feiner  Mix  aus  funkig-
           es nur minimalste Überschneidungen, dazu ist die  rockigem Blues (Jimmy Dawkins, Tiny Watkins,
           Mischung auch alten Klassikern (CCR, Tony Joe  John Hammind Jr., Black Joe Lewis, Sam Lay’s
           White, Allmans) und echten Fundstücken kaum zu  Blues  Band,  Luther  Snake  Boy  Johnson),  satten
           übertreffen.               Rockern (Byther Smith, Bob Seger mit Van’s I’ve
           Die ersten 5 Volumen kommen im Mix (1 Track),  Been Working), Souliges (Syl Johnson, Tina Britt,
           danach sind die Songs einzeln anwählbar.
                                      Tony Borders), zwei J.J. Cale Cover (Steve Young,
          u  Keep on Chooglin' –      Waylon  Jennings),  plus  Charlie  Daniels,  Bob
                                      Dylan, Chris Smither, Timbercreek, Mike Hurst,
             Vol. 16/Shotgun Willie              7,95
           CD. Neulich auf der Rückfahrt von Köln zwei alte  Delbert  McClinton  und  mehr.  Alles  mit  dem
                                      unnachahmlichen  Früh-70er  Groove,  der  diese
           Keep On Chooglin' CD`s gehört und sofort wieder  Serie so erstklassig und einzigartig macht.
           infiziert  worden  von  diesem  genialen  Southern-
           Swamp-Country-Blues-Soul-Funk-Mix.   Und  Keep on Chooglin' –
           wenn ich motiviert bin, dann kommt ein weiteres  Vol. 13/Voodoo In You              7,95
           Juwel in der Reihe zustande.  CD.  War  Vol.  12  noch  eine  recht  funky-Blues-
           Das beginnt wie gewohnt mit ein paar mittelruhig-  lastige  Angelegenheit,  so  ist  Vol.  13  eher  eine
           groovenden Songs (Jeannie Greene, Bobby Bare,  Sache der Weißbrote, wobei die aber wieder ein-
           Willie  Nelson,  Boz  Scaggs),  changiert  dann  in  mal beweisen, dass sie Soul, Country, Blues und
           Richtung  handfesten  Country/R&B/Roadhouse-  Rock  perfekt  vereinen  können.  Mit  Johnny
           Rock  (Steve  Young,  Wayne  Carson,  Tony  Joe  Jenkins, James Cotton, Big Mama Thornton (spä-
           White,  Delta  Moon,  Delbert  McClinton,  Travis  ter Track) und T-Bone Walker sind aber immerhin
           Wammack, Sam Samudio), um erstmal bei einer  vier  afroamerikanische  Künstler  dabei.  Der
           Früh-Siebziger  Fonky-Electric-Blues  Strecke  zu  Opener  kommt  von  Shiloh,  dann  groovt  John
           halten  -  mit  Tunes  von  Jimmy  Witherspoon,  Hammond, Travis Wammack  ist  mal  wieder  zur
           Howlin'  Wolf,  John  Lee  Hooker  und  Eddie  Stelle,  die  James  Montgomery  Band  rockt  sou-
           Kirkland. Zum guten Schluß besteigt Buddy Miles  thern/superfunky,  Roy  Buchanan  wildert  im
           den  Memphis  Train  und  Tom  Jones  besingt  die  Allman  Brothers-Swamp  und  soliert  ohne  Ende,
           Polk  Salad  Annie.  Jimmy  MacCracklin,  Little  Delbert  McClinton,  Roy  Head,  Gregg  Allman,
           Sonny,  O.V.  Wright  sowie  Dr.  John  setzen  dem  Creedence  und  Browning  Bryant  sind  ebenfalls
           Soul-Groove  des  finalen Viertels  die  Krone  auf.  mit Killertracks am Start. Gegen Ende wird es mit
           Hörten wir am Ende auf Vol. 15 noch die Hercules  Tunes von David Allan Coe, der Marshall Tucker
           Version  von  Boz  Scaggs,  so  findet  sich  auf  #16  Band und Area Code 615 etwas countrylastiger. 19
           das Original von Aaron Neville, allerdings hier im  Songs (79:19 Min.) „nur“, weil ich final/endlich
           exklusiven  Chrispop  Edit  mit  verlängertem  das 13-minütige Loan Me A Dime vom ersten Boz
           Percussion-Mittelteil  und  anderen,  exzellenten  Scaggs Album bringen musste (der beste Song der
           Sperenzchen. Nuff said! Love it!  Welt!),  mit  einem  ewig  langen  Solo  von  Duane
           Keep on Chooglin' –        Skydog Allman. Love it!
           Vol. 15/Gumbo Jones                7,95  Ebenfalls noch lieferbar. Mehr info im webshop:
           CD.  Gerade  wenn  man  meint,  es  gibt  nix  mehr  Keep On Chooglin' – Vol. 12/Shotgun Man              7,95
           auszugraben, ist mit dem 15. Volumen noch ein-  Keep On Chooglin' – Vol. 11/The Train I Ride          7,95
           mal  ein  absoluter  Volltreffer  gelungen,  der  alle  Keep On Chooglin’ – Vol. 10/Ko-Ko Joe                 7,95
           KOC-Stilarten  bestens  vereint.  Das  startet  eher  Keep On Chooglin’ – Vol. 9/Homework                 7,95
           ruhig  mit  Folk-Groove  (Kris  Kristofferson),  Keep On Chooglin’ – Vol. 8/Chicken Heads             7,95
           Swamp Country (Jimmy Walker), Southern Soul  Keep On Chooglin’ – Vol. 7/Two Trains                 7,95
           (Tony  Joe  White  Cover  von  Arthur  Alexander)  Keep On Chooglin’ – Vol. 6/Chickamauga             7,95
           und deepem Soul-Blues (Lonnie Mack). Knackige  Keep On Chooglin' – Vol. 5/Sumpin’ Funky            7,95
           Folk-Country-Blues-Hybriden  von  Redeye,  J.J.  Keep On Chooglin' – Vol. 4/Honey Drippin’            7,95
           Cale  und  Chris  Smither  folgen.  Und  der  tolle  Keep On Chooglin' – Vol. 3/Whiskey Preachin’      7,95
           Jason Isbell ist dabei, bevor es mit Junior Parker,  Keep On Chooglin' – Vol. 2/Full Tilt                     7,95
           John Hammond Jr. und Andrew McMahon funky-  Keep On Chooglin' – Vol. 1/Deep Fried                 7,95
           bluesig-knarzig wird. Marc Benno rockt, Jim Ford  Keep On Chooglin' – Vol. 1-16       16-CD              105,-
           nörgelt  swampy-funky  mit  elektrisierenden  Keep on Keepin' on –
           Chormädels im Rücken, Jesse Ed Davis liefert gut
           ab und Link Wray covert den Backwoods Preacher  Vol. 1/Fire And Rain                         7,95
           Man  von  Tony  Joe.  Und  weil  ich  Boz  Scaggs'  CD.  Mehr  Westcoast,  Folk-Rock,  Songwriter,
           Version von Aaron Neville's Hercules zwar etwas  sozusagen  nicht  funky  genug  für  KOC,  aber  an
           slick, aber sehr genial fand, setzte ich den Track an  sich saustark. 80 Minuten im Mix.
           das  Ende.  Zur  Einstimmung  und  auf  den  Weg  Keep on Keepin' on –
           dahin wird es kontinuerlich super-groovy-funkier  Vol. 2/Moonstone                              7,95
           (aber immer erdig) mit Tracks von Pacific Gas &  CD. 20-Track-80 Minuten-Mix. Feine Sammlung
           Electric (New Orleans-style - Gumbo Jones, sehr  von alten Favoriten und neuen Entdeckungen.
           geiler Song), Delbert McClinton (Ain't No More
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