Page 2 - Glitterhouse Katalog
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lieben
           meine






           Ein paar Tipps zur sommerlichen Freizeitgstaltung. OBS Tickets habt ihr ja sicher schon,
           aber wenn Euch nach mehr dürstet und ihr ein wenig dem Garage-Rock und Rockabilly
           zugeneigt seid, dann habe ich zwei Empfehlungen - beide Festivals finden in Belgien statt.
           Das erste ist das Roots & Roses in Lessines. Mitten im Dorf werden zwei Zelte aufgebaut,
           in denen die Bands abwechselnd spielen. Mit dabei:
           Black  Box  Revelation,  C.W.  Stoneking,  Woven
           Hand,  Kitty  Daisy  &  Lewis,  Jon  Spencer,  Endless
           Boogie, Sadies und einige mehr. Das Festival findet
           am 1. Mai statt, geht also nur einen Tag von zirka
           mittags mit Mitternacht. Absoluter Pluspunkt ist das
           Futter, gekocht und angeboten von lokalen Vereinen.
           Alleine  das  Chili  ist  den  Weg  locker  wert.  Mit
           gefühlten 2.000 Leuten sehr überschaubar.
           Und dann natürlich das Sjock. Vom 12.-14. Juli steigt
           die 44. Ausgabe des Festivals. Gunter hat mal wieder
           bookingstechnisch abgeräumt. Auch hier gibt es zwei
           Bühnen, die quasi ohne Pause abwechselnd bespielt
           werden. Auf der großen Open Air Bühne spielen The
           Hives,  Hellacopters,  Gluecifer,  King  Khan  &  The
           Shrines,  JD McPherson,  Goddam  Gallows,  CJ
           Ramone  und  einige  mehr.  Im  großen Titty Twister
           Zelt  geben  sich  folgende  Bands  das  Mikro  in  die
           Hand: Kokomo Kings, Delta Bombers, Go Getters,
           Walter Broes, Nite Howlers und jede Menge mehr.
           Geschätzte 4.000 Menschen tummeln sich auf dem großen Gelände mitten im Wald. Kann
           ich nur empfehlen. Bei beiden Festivals wird Stag-O-Lee mit Plattenstand vertreten sein.
           Kommt auf ein Kettenfett vorbei.
           Beste Grüße - Reinhard
                                    the




                           ondeCkS
           DIE AKTUELLEN LIEBLINGSSCHEIBEN DER KATALOG-REDAKTION!
           CHriSToPH (cpa):
           1. Lady Lamb – Even In The Tremor (Rauh-romantisches Pop-Panoptikum zwischen PJ Harvey & Lily Allen).
           2. Jenny Lewis – On The Line (11 Ohrwürmer, mit Wucht, Verve & Wohlklang mitten in die Seele gesungen).
           3. Tuuletar – Tules Maas Vedes Taivaal (Finnisches Vier-Vokal-Wunder zwischen Folk, Pop & Hip Hop).
           4. Weyes Blood – Titanic Rising (Zeitlos faszinierende Einheit von Liebreiz, Kunstfertigkeit & Gefühlstiefe).
           5. John Paul White – The Hurting Kind (Im Alleingang nahtlos an unvergessene Duett-Tage anknüpfend).
           WHirlYJoe:
           1. The 39 Clocks - Next Dimension Transfer (Werkschau einer der wichtigsten deutschen Bands der 80er)
           2. Megadeth - Warheads On Foreheads (Das Gesamtwerk der Thrash-Ikonen komprimiert auf knapp 3 Stunden)
           3. Nigeria 70 - No Wahala/Highlife, Afro-Funk & Juju 1973-1987 (Afro-Funk meets Juju, mittlere 70er bis weit in die 80er)
           4. Tics - Agnostic Funk (Punk & Funk auf den Spuren von Minutemen, Pere Ubu und Gang Of Four)
           5. The Budos Band – V (Daptone-Soul trifft auf die düstere Härte von Black Sabbath)
           deTleV (dvd):
           1. Nina Simone – Village Gate (Reissue von ´61. Herausragender Klassiker! Vocals wie Musik: Fabelhaft!)
           2. Steve Earle – Guy (Meisterlicher kongenialer Guy Clark-Tribut. Großartige Interpretationen.)
           3. Ifriqiyya Electrique – Laylet… (Einzigartige Kultur-Verschmelzung. Trance, Archaik, Gitarrengewalt.)
           4. Son Volt – Union (Ihre Beste seit langem. Weniger Rock, mehr Akustikanteil, Roots-Brillanz.)
           5. Luther Dickinson und Tom Russell (2x top: Multiple Roots-Musik und (Classic) Country in voller Pracht.)
           reiNHard (rh):
           1. Gunsmoke - Vol. 3 (Mehr coole und leicht schräge Cowboy/Country-Songs auf Stag-O-Lee)
           2. Keep In Chooglin – #17 (Ist in Arbeit und wird gerade zum perfekten Flow getrimmt. Nächsten Monat dann)
           3. William Tyler – Goes West (Entspannte Instrumental-Americana aus Lambchop Kreisen)
           4. Buzzsaw Joint – Cut 5 (Ein weiteres Highlight in dieser tollen Serie. Viel Exotica, aber nicht nur. Stag-O-Lee)
           5. Gregg Allman – Laid Back (Sein Solo Debut und beste Gesangsleistung ever. Läuft rauf und runter)
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