Page 9 - November 2018
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Bue Rose Records         99

           Danny Barnes (Banjo), Cody Angel (Steel Guitar)  I See Hawks In L.A. –
           oder  Robert  Earl  Keen  (Gesang)  und  Produzent  Live And Never Learn  14,95
           und  musikalischer  Mittäter  Mike  McClure  das
           ihre zum absolut perfekt präsentierten, druckvoll  CD. 2018er Roots-Rückmeldung des gestandenen
                                      Quartetts um die tragenden Köpfe Rob Waller und
           dargereichten,  schillernden  Roots-Reichtum  bei-
           tragen. Eingeleitet von deftigstem Blues’n’Boogie  Paul  Lacques,  mal  unaufgeregt  zurückgelehntes,
                                      mal  dezent  treibendes  Backporch-Handwerk  für
           geht  es  quer  über  die  ganze  –  zum  größten Teil
           elektrifizierte  –  Palette  der  wurzelweiten  den  Country-Connaisseur,  gefüllt  mit  sattem
                                      Saitenwerk  von  gelassen  gleißender  Akustik-
           Möglichkeiten, wird satter Country- und packen-
           der Southern-Rock ebenso zelebriert wie der gitar-  Gitarre  über  Steel  und  Twang  bis  hin  zu  mit-
                                      reißender  Rock’n’Roll-Riffs  und  geprägt  vom
           rensatte  Hiatt-Heartland,  Entschleunigungen  auf
           klassisches  Country-Balladen-Tempo  oder  auf  zwei- (und mehr-) stimmig reifem Gesang, wobei
                                      Rob Waller’s samt-rauhe Stimme wohlig an gol-
           einschmeichelndes  Akustik-Folk-Wiegen  werden
           ebenso gekonnt gemeistert wie saftigste Groove-  dene  Lightfoot-Tage  erinnert.  Das  reife
                                      Songwriting  lässt  auch  die  bitteren  Erfahrungen
           Ausbrüche  bis  hin  zum  Soul-Funk-getriebenem
           Jam-Rock,  und  dazwischen  bleibt    immer  noch  des  Lebens  nicht  aus,  aber  gereicht  in  derart
                                      gelungenen  Gesangsharmonien  sind  auch  Moll-
           Zeit  für  zahlreiche  Verweise  auf  Geliebt-
           Gewohntes  von  Saiten-silbrigen  Byrds-  über  Akkorde  eine  reine  Freude  für  Herz  und  Seele.
                                      Klassischer  Country,  gefühlvoll  bereichert  um
           Mundharmonika-begleiteten  und  E-Gitarren-
           getränkten  Neil  Young-  bis  Orgel-untermalten  Honky Tonk-, Folk-, Rock’n’Roll- und Country-
                                      Rock-Elemente, und von wahren Wurzel-Weisen
           Doors-Reminiszenzen.  Obwohl  Cody’s  einzigar-
           tig reife, bewegliche, mitunter schneidend in der  dargeboten. (cpa)
           Mitte  zwischen  Willie  Nelson  und  Steve  Earle  Stacie Collins –
           agierende  Stimme  die  ungemein  eingängigen  Stacie Collins (rem. & exp.)               14,95
           Melodien behut- bis bedeutsam wie über Jahre bis  CD.  Klanglich  aufpolierter  und  vor  allem  durch
           Jahrzehnte  gewachsene  Roots  Rock-/Red  Dirt-  Bonus-Bestückung  auf  nahezu  70  Minuten
           Standards  behandelt,  finden  sich  hier  fast  durch  Laufzeit  erweiterter  Blue  Rose-Reissue  des  seit
           ausschließlich Canada-Originale, die ihre nachhal-  Jahren gestrichenen und ebenso gesuchten 2000er
           lende Wirkung bereits beim ersten Hören entfal-  Debüt-Albums der heutigen Country-Rock-Röhre.
           ten,  auf  Dauer  aber  das  Zeug  zu  bleibenden  Vor fast 20 Jahren gemeinsam mit dem Gatten Al
           Klassikern  entwickeln.  Eine  leidenschaftliche  Collins  mit  einem  Dutzend  Original-Songs
           Lehrstunde in Sachen Roots-Rock. (cpa)  bestückt  und  im  Eigenvertrieb  unters  Volk
           Walter Salas-Humara –      gebracht, zeigt das Werk eine ganz und gar dem
           Walterio         18,95/14,95  Country  verschriebene  Croonerin,  die  hier  den
           LP/CD. Mit steigender Reife legt der Silos-Kopf  puren  Twang-,  Steel-  &  Slide-Stoff  in  allen
           ein  beeindruckendes  Veröffentlichungs-Volumen  erdenklichen  Gangarten  zelebriert  und  dabei
                                      sowohl  im  Honky Tonk-,  Rock-  und  Swing-  als
           und –Tempo hin (4 Alben in gut 2 Jahren!), wobei
           nicht nur das aktuelle Solo-Werk Walterio durch  auch  im  Balladengewand  eine  großartige  Figur
                                      macht. Den von Stimm- und Saiten-Glanz gepräg-
           bleibende,  vielleicht  sogar  steigende  Qualität
           überzeugt.  Gekonnt  zwischen  griffigen  elektri-  ten 12 Original-Album-Songs werden hier sieben
                                      z.T. auffällig differierende Fassungen gegenüber-
           schen  Stücken  (bis  hin  zu  Fuzz-verzerrtem
           Garagen-Rock’n’Roll  und  gleißenden  Glam-  gestellt, die den Songs in größtenteils akustisch-
                                      kargen  Klangbetten  ein  völlig  anderes,  intim-
           Rock)  und  zurückhaltenderen  akustischen  Song-
           Momenten dargebotene Roots Rock-Reife durch-  intensives Leben schenken, das in höchst reizvol-
                                      lem  Kontrast  zu  den  späteren  Gleiß-  &  Glanz-
           ziehen die zehn neuen Humara-Originale, wobei
           der  Meister  seine  mal  ohrenfreundlich  eingängi-  Politur-Versionen  steht.    Auf  jeden  Fall:  Pures
                                      Country-Vergnügen, von zwei Seiten betrachtet. (cpa)
           gen, mal herzhaft hingeröhrten, gern auch in viel-
           stimmigen   Vokal-Harmonien   gebetteten  Weiterhin bestellbar, je 1-CD:
           Melodien mit fast Ray Davies-hafter Larmoyanz  Stacie Collins – Roll The Dice  14,95
           und mehrsprachig vorzubringen weiß. Mehr als 30  Stacie Collins – Shinin’ Live  CD+DVD  7,95
           Erfahrungs-Jahre im aktiven Musikgeschäft spürt  Stacie Collins – Sometimes Ya Gotta …  8,95
           man der Reife der zehn Songs durchweg an, zeugt  Stacie Collins – The Lucky Spot  14,95
           ihre kaum zu leugnende Ohrwurm-Qualität doch  Jeff Crosby – Postcards From Magdalena              14,95
           von  einer  spielerischen  Leichtigkeit  im  Umgang  Nora Jane Struthers – Champion                          14,95
           mit den zum Teil auch den Dauer-Verehrer überra-  US Rails – We Have All Been Here Before           14,95
           schenden Möglichkeiten, wie sie nur alten Hasen  High Line Riders – Walking Home                           14,95
           und Haudegen zu eigen sind. Von mir aus kann es  Markus Rill – Getting Into Trouble
           in dieser Geschwindigkeit weitergehen … (cpa)  (+ 20 Years Of Gunslinging)         2-CD               14,95
           Brandos – Contribution:    Matthew Ryan – Hustle Up Starlings            21,95/14,95
           The Best Of 1985-1999  9,95  Peter Bruntnell – Nos Da Comrade                      14,95
           CD.  Blue  Rose-Reissue  des  1999er  Best  Of-  Wynntown Marshals – After All These Years        14,95
           Albums,  mit  dem  die  Band  ihr  15-jähriges  Hannah Aldridge – Gold Rush                               14,95
           Bestehen  mithilfe  von  14  Albumtracks  (u.a.  Cordovas – Cordovas                                           14,95
           Gettysburg,  Gunfire At  Midnight, The Warrior’s  The Brandos –
           Son  und Trial  By  Fire)  und  2  exklusiven  Songs  Los Brandos        LP+MP3/CD                    21,95/14,95
           (Hallowd Ground und My Way To You) feierte.  Brandos - Over The Border         CD                     8,95
           Brandos – Live At Loreley            9,95  Brandos - Town To Town,
           CD.  Wiederveröffentlichung  des  damals  (1999)  Sun To Sun    2-CD+DVD                                     14,95
           nur in verschwindend geringer Stückzahl auf dem  Great Crusades –
                                      Until The Night Turned To Day                                 14,95
           Haunted  Field-Kleinstlabel  veröffentlichten
           WDR-Mitschnitts  des  1999er  Rockpalast-  Elliott Murphy –
                                      Prodigal Son    LP/CD                                21,95/14,95
           Auftrittes der Brandos-Formation David Kincaid,
           Ernie Mendilo, Frank Giordano und Tom Engels.  Walter Salas-Humara – Work: Part II                       14,95
                                      Rich Hopkins & Luminarios – My Way
           Als  Bonustracks  gabs  damals  wie  heute  2  Live-
           Songs, die in Bremen (1987) bzw. Gießen (1998)  Or The Highway      2-LP (+CD)/CD             23,95/14,95
                                      Band Of Heathens –
           aufgenommen wurden.
           Weiterhin lieferbar, je 1-CD:  Duende           2-LP (+CD)/CD                       27,95/14,95
                                                           14,95
                                      Black Sorrows – Faithful Satellite
           Brandos – Honor Among Thieves  9,95
           Brandos – Gunfire At Midnight  9,95  Water And Sand – Water And Sand                          14,95
                                      U.S. Rails – Ivy                                                         14,95
           Brandos – The Light Of Day  9,95
           Brandos – Pass The Hat (exp.)  9,95  Joseph Parsons – The Field/The Forest                 14,95
                                      Stephen Simmons – A World Without                      14,95
           Brandos – Nowhere Zone (exp.)  9,95
           Brandos – In Exile: Live  9,95  South Austin Moonlighters –
                                      Ghost Of A Small Town                                               14,95
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